Zu einem unterhaltsamen und informativen Uhren-Event in Kooperation mit der Schweizer Uhrenmanufaktur Girard-Perregeaux hatte Juwelier Leicht am 30. Januar in sein Geschäft in den Schmuckwelten Pforzheim eingeladen.
Seine Gäste konnten dort nicht nur eine umfangreiche Ausstellung außergewöhnlicher mechanischer Raritäten aus dem Hause Girard-Perregaux erleben und den extra für diesen Abend bereit gestellten BMW Individual »760 Li« von Luigi Macaluso, dem Patron der Uhrenmarke Girard-Perregaux, bewunden. Auch Uhrenexperte, Autor und Fachjournalist Gisbert L. Brunner war dem Wunsch von Juwelier Georg Leicht gefolgt und hatte für die Gäste eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte der Uhren vorbereitet. In souveräner Manier führte er durch fast ein Vierteljahrtausend Uhrengeschichte, von den Anfängen, die in Pforzheim dem Jahr 1767 zugeordnet werden, als durch einen Erlass des Markgrafen der Grundstein für die deutsche Uhrenherstellung gelegt wurde, bis in die heutige Zeit. Mechanische Uhren haben in den letzten zwei Jahrzehnten eine beeindruckende Renaissance erlebt, nachdem in den 70er Jahren die meisten bedeutenden Uhrenmanufakturen eine schwere Krise zu überstehen hatten. Heute sind es vor allem Schweizer und deutsche Unternehmen, welche die Traditionen eines Jahrhunderte alten Handwerks pflegen und fortentwickeln. Worauf geht diese erstaunliche Entwicklung zurück, und: Was macht die eigentliche Faszination einer mechanischen Uhr aus? Gisbert L. Brunner wusste nicht nur alle Antworten auf solche Fragen. Auf unterhaltsame Weise erläuterte er auch Fachbegriffe wie »Grande Complication« und »Ewiger Kalender« und erinnerte seine Zuhörer daran, dass Armbanduhren eigentlich ursprünglich für die Damenwelt gedacht waren (die Männer hatte ja ihre Taschenuhr) und dass die Uhrenmanufaktur Girard-Perregaux eine der ältesten überhaupt ist und dort seit Gründung des Betriebs im Jahre 1791 ohne Unterbrechung hochwertigste Uhren von exquisiter Technik gefertigt werden.