Phantasievolle Entwürfe, überraschende Materialkombinationen und niemals hausbacken – das kennzeichnet seit jeher polnisches Design. Dass dies auch für den Schmuckbereich gilt, stellt die Sonderschau des polnischen Goldschmiedeverbandes auf der diesjährigen Midora vom 8. bis 10.
September 2007 in Leipzig anschaulich unter Beweis. Aus Anlass seines 15. Jubiläums im vorigen Jahr rief der Verband seine Mitglieder zu einem Wettbewerb auf, um aus den besten Arbeiten eine Sonderschau zu gestalten. Nachdem die Schau im April erstmalig auf der Danziger Schmuckmesse Amberif gezeigt wurde, gibt sie nun im September dem Fachpublikum der Midora einen hervorragenden Einblick in die polnische Goldschmiedekunst. Insgesamt 120 Schmuckstücke von 60 Künstlern wählte der Programmrat des Polnischen Goldschmiedeverbandes für die Sonderschau aus. Jeder Autor sollte zwei Schmuckstücke präsentieren: seinen eigenen Lieblingsentwurf und ein speziell für die Ausstellung gefertigtes Stück. Die verwendeten Materialien reichen von Klassikern wie Gold und Silber über Plastik und Pelz bis hin zu abgeschliffenen Flaschenglasscherben und Textilfasern. »Alle ausgewählten Projekte sind so verschieden wie ihre Autoren«, sagt der Verbandsvorsitzende Andrzej Bielak. Die Midora Leipzig – Uhren- & Schmucktage findet vom 8. bis 10. September 2007 statt. Die diesjährige Ausgabe wird größer: »Bereits Mitte Mai wurde so viel Fläche gebucht wie zur gesamten Midora im Vorjahr«, informiert Projektdirektor Andreas Zachlod.