Was das genau Nachhaltigkeit für Schmuck und Edelsteine bedeutet, darüber informiert der Verein »Fair Trade Minerals & Gems« auf der »mineralien hamburg« vom 2. bis 4. Dezember auf dem Gelände der Hamburg Messe. »Im Lebensmittelbereich hat sich die Idee des fairen Handels ja schon etabliert. Auch im Schmuckbereich hat das Thema Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen«, erklärt Ursula Bettmer, Mitorganisatorin der Sonderschau. »Wir möchten den Besuchern der mineralien hamburg die Vorteile des fairen Handels zeigen.«
Der Verein begleitet das Projekt »Honduras Opals« und unterstützt unter anderem die Aktion »Grünes Gold« im Westen Kolumbiens. Dort schlossen sich Dorfgemeinschaften mit nationalen und internationalen Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen zusammen, denn die dortigen Einwohner bauen bereits seit über 600 Jahren Gold auf ökologisch verträgliche Weise ab. Die Goldschürferfamilien werden ökologisch und arbeitstechnisch geschult, nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerüstet und arbeiten auf eigene Rechnung. Die Goldschürfer arbeiten an zertifizierten Stellen, jeglicher Einsatz von giftigen Substanzen ist verboten. Sie entscheiden darüber, an welchen Orten Gold gefördert werden darf. Für das gefundene Gold erhalten sie den vollen Weltmarktpreis und Teile der Gewinne fließen in einen Fonds zur Aufforstung des zerstörten Regenwaldes. Das Projekt »Grünes Gold« sowie weitere Aktionen werden in der Halle B4 auf der mineralien hamburg 2011 vorgestellt.