12.12.2006 – A. Lange & Söhne:

Promotion mit Zeppelin--

Walter Lange (2.v.l.) überreicht Wolfgang von Zeppelin eine der ersten Uhren der Serie »Richard Lange«. Die Lange Geschäftsführer Hartmut Knothe (links) und Fabian Krone flankieren die Szene.

»Im Luftschiff fliegt man nicht, fährt man nicht, sondern reist man in der schönsten Art, die man mit dem Worte Reisen verbindet«, so fasste Hugo Eckener, Luftfahrtpionier und Nachfolger Ferdinand Graf von Zeppelins, seine Eindrücke von der Reise in einem Zeppelin zusammen.

Mit einem Zeppelin über Dresden feierte A. Lange & Söhne die Markteinführung der neuen »Richard Lange« und erinnerte zugleich an die historische Verbindung zwischen der sächsischen Uhrenmanufaktur und der Luftschiffwerft am Bodensee. Im Jahre 1935 erhielt die Zeppelin-Werft zwei große Beobachtungsuhren von A. Lange & Söhne. An Bord gewährleisteten diese hochpräzisen Zeitmesser, von denen insgesamt nur 15 Exemplare hergestellt wurden, die zuverlässige Navigation der »Könige der Lüfte«. Mit ihnen fand die Langesche Entwicklung wissenschaftlicher Beobachtungsuhren ihren Höhepunkt. Diese Tradition aufgreifend, hat Lange eine außergewöhnliche Uhr geschaffen: Die ganz auf die Funktion genauester Zeitmessung konzentrierte Dreizeigeruhr »Richard Lange«. Im Rahmen der historischen Wiederbegegnung zweier Marken, die beide infolge geschichtlicher Verwerfungen auf Jahrzehnte zum Mythos geworden waren und in den 1990er Jahren ihr Comeback erlebten, kam nun zum ersten Mal ein Zeppelin neuer Technologie nach Dresden, um hier eine der ersten »Richard Lange«-Uhren in Empfang zu nehmen. Walter Lange, der Urenkel des Gründers der Marke, hat die Uhr persönlich an Wolfgang von Zeppelin, den früheren Geschäftsführer der Zeppelin-Werft, übergeben.

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