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Sanierung nach Insolvenzverfahren angestrebt

Die Geschäftsführung der Friedrich Stahl GmbH & Co. KG mit Sitz in Birkenfeld bei Pforzeim musste wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag stellen. Der Betrieb soll fortgeführt werden, es liege ein Sanierungsplan vor, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung des Unternehmens vom 18. September 2009.

»Wir haben heute beim Amtsgericht Pforzheim Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt, weil wir den Umsatzeinbruch infolge der Wirtschaftskrise nicht mehr kompensieren konnten. Das deutsche Insolvenzrecht gibt uns die Möglichkeit, im vorläufigen Insolvenzverfahren mit Unterstützung eines vom Gericht bestellten Verwalters den Betrieb fortzuführen und einen Sanierungsplan beschleunigt umzusetzen. Diese Möglichekeit wolen wir mit Zustimmung unserer Gläubiger nutzen«, so Geschäftsführer Peter Rost.

Der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmte Fachanwalt Tobias Hoefer von der Mannheimer Kanzlei Hack Hoefer ist erfahren in Insolvenzverfahren mit internationalen Verflechtungen und hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Betrieb aus der Schmuckindustrie im Insolvenzverfahren saniert.

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