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Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer setzt sich für Flüchtlinge ein: »Wir brauchen, um den Fachkräftebedarf zu decken, eine qualifizierte Zuwanderung. Die Voraussetzung ist nur, dass sie motiviert und fähig sind zur Weiterbildung.«

Zuwanderung: Broschüre zur Beschäftigung von Flüchtlingen

  • 08.09.2015
  • Bildung
  • U.J.S. Redaktion

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks möchte zusammen mit der Bundesanstalt für Arbeit mit einer aktuellen Informationsschrift dazu beitragen, dass Flüchtlinge beruflich Fuß fassen. Das Heft informiert über die entsprechenden arbeitsrechtlichen Regelungen und die Fördermöglichkeiten.

Die neue Broschüre »Poteniale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen« informiert Betriebe darüber, was sie tun müssen, um Zuwanderer auszubilden.

Viele Handwerksbetriebe in Deutschland wollen Flüchtlinge beschäftigen und dazu beitragen, dass die Menschen hier Fuß fassen können. Aber wie? Eine aktuelle Broschüre der Bundesagentur für Arbeit (BA), des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) unter Mitwirkung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) informiert über die entsprechenden arbeitsrechtlichen Regelungen und die Fördermöglichkeiten. Die Broschüre »Potentiale Nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen« zeigt Betrieben schnell und übersichtlich, wie sie vorgehen müssen, wenn sie Asylsuchenden oder Geduldeten ein Praktikum, eine Ausbildung oder Beschäftigung anbieten wollen. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über die passenden Förderprogramme und Empfehlungen für weiterführende Informationsangebote. Allein durch den demographischen Wandel werde das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland bis zum Jahr 2025 um rund 6,5 Millionen Beschäftigte sinken, warnt die Bundesagentur für Arbeit. Qualifizierte Flüchtlinge können helfen, die Lücke zu verkleinern.

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