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Viel ungenutztes Potenzial bei Kontaktwegen (Quelle: E-Shop-Analysen Schmuckmarken 2015/research tools)

Service: Onlineshops von Schmuckmarken oft ungenügend

  • 05.11.2015
  • Fakten
  • U.J.S. Redaktion

Das Serviceangebot der Onlineshops von Schmuckmarken scheint nicht zur Exklusivität der angebotenen Produkte zu passen. Zumindest haben laut der Studie »E-Shop-Analyse Schmuckmarken 2015« die Shops in kundennahen Bereichen noch einigen Verbesserungsbedarf.

In den zehn von der Marktforschungsberatungsgesellschaft research tools untersuchten Onlineshops von Schmuckmarken reicht das Angebot von knapp 200 bis über 2000 gelistete Schmuckstücke. Meistens unterstützt eine Suchfunktion den Kunden bei der Produktsuche. Zwei Shops verzichten jedoch völlig darauf. Bei den übrigen acht Shops liegt die durchschnittliche Trefferquote bei der Produktsuche zwischen 16 und 77 Prozent. Keiner der untersuchten Shops präsentiert Gütesiegel als Qualitätszeichen. Im Standardversand liefern die meisten Anbieter ab einem bestimmten Warenwert versandkostenfrei. Der Anbieter Skagen ist mit einer generellen Versandkostenfreiheit hervorzuheben. Beim Anbieter Engelsrufer liegen die Versandkosten bei günstigen 99 Cent.  

Die Studie zeigt im Bereich Serviceorientierung Lücken auf. »Die Schmuckhersteller vertrauen auf ihr Produktportfolio und vernachlässigen dabei den Servicegedanken«, heißt es in einer Mitteilung von research tools. Sieben der zehn Anbieter bieten im Kontaktbereich eine Telefonnummer an, lediglich drei davon mit entsprechenden Servicezeiten. Von insgesamt acht möglichen Kontaktwegen unterstützen die zehn Schmuckmarken im Durchschnitt 41 Prozent.  

Auch bei den Zahlungsmöglichkeiten ist die Serviceorientierung laut der Studie eher gering: Vier Shops bieten den Kauf auf Rechnung an. Vorkasse, Kreditkarte oder PayPal akzeptieren nicht alle Anbieter. Vier Anbieter kommunizieren zudem eine Lieferzeit von bis zu fünf Tagen, was insbesondere für kurzfristige Geschenke problematisch werden kann.  

Zur Studie:

Die Studie untersucht auf 157 Seiten die zehn Schmuckshops mit der größten eVisibility: cai, David Aubrey, Dyrberg/Kern, Engelsrufer, Heide Heinzendorff, Humphrey, Pandora, Skagen, Swarovski und Thomas Sabo. Analysiert werden die vier Bereiche Orientierung, Produktsortiment, Konditionen und Service.

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