UJS

Leichtes Frösteln zum Jahreswechsel

  • 12.01.2010
  • Fakten
  • U.J.S. Redaktion

Das Konsumklima wird sich laut GfK-Konsumklimastudie Dezember 2009 zu Beginn des neues Jahres leicht abkühlen. Zwar stabilisiert sich die Konjunkturerwartung der Deutschen wieder und die Einkommenserwartung legt spürbar zu. Die Anschaffungsneigung muss jedoch Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,6 Punkten im Dezember einen Wert von 3,3 Punkten für Januar 2010.

Da sich der Arbeitsmarkt im Herbst 2009 noch überaus robust zeigte, haben sich die Konjunkturerwartungen der Verbraucher leicht erholt und verzeichneten im Dezember ein kleines Plus. In der Folge konnten die Einkommenserwartungen der Konsumenten ihre Verluste aus dem Vormonat mehr als kompensieren. Dagegen dämpft die Erwartung steigender Energiepreise derzeit die Konsumneigung. Drohende Unsicherheiten aufgrund einer Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt führten im Dezember zudem dazu, dass die Sparneigung spürbar angestiegen ist. Dies belastet das Konsumklima zusätzlich.

Zusammengefasst stellt die GfK-Konsumklimastudie fest, dass sich das Konsumklima angesichts der schweren Krise in 2009 überaus robust und widerstandsfähig gezeigt hat. Es wird davon ausgegangen, dass es keinen Konsumeinbruch in 2010 geben wird, wenngleich das Jahr ein schwieriges werden wird.

 

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