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Juwelier-Warndienst: Mit Wucht und Ramme

  • 17.10.2017
  • Fakten
  • U.J.S. Redaktion

Mit einem Pkw rammten im österreichischen Linz drei Täter ein Juweliergeschäft auf und erbeuteten Waren im sechsstelligen Eurobereich. In einem anderen Fall wiesen die Räuber hohe koordinative Fähigkeiten auf, indem sie beim Rein- und Rausgehen des Geschäftes geschickt die Lichtschranke überwanden.

Wie vom Juwelier-Warndienst vermeldet wurde, fuhren am Sonntag, den 8. Oktober, kurz nach 6 Uhr am Morgen, drei unbekannte Täter mit einem PKW und einem Holzklotz als Ramme rückwärts gegen die Eingangstür eines Juweliergeschäftes. Im Inneren des Geschäftes zerschlugen die Täter drei Vitrinen, rafften die Markenuhren zusammen und flüchteten mit dem PKW. Die Tat soll nur ca. eine gute Minute gedauert haben. Schaden über 100.000 EUR. Der Juwelier-Warndienst merkt an: »Auf den Tatortbildern ist zu sehen, dass die Türverglasung den Aufprall gut überstanden hat und noch im Rahmen steckt. Das Glas ist zwar beschädigt aber es schützt noch. Die Verriegelung der Tür und die Türbänder/Scharniere waren aber zu schwach ausgelegt und versagten bei dem Aufprall. Die Tür wurde somit regelrecht »aufgesprengt«. Die kurze Tatdauer liegt auch darin begründet, dass die Innenvitrinen nur mit einfachem Glas »geschützt« waren und den Tätern keinerlei (zeitlichen) Widerstand boten. Wer wissen möchte, wie der Schaden verhindert oder zumindest vermindert hätte können, der bekommt in dem Fall konkrete Tipps beim Juwelier-Warndienst.

Zweimal Lichtschranke überwunden

Bereits am Freitag, den 16. Juni, begaben sich gegen 16.40 Uhr zwei unbekannte Männer in den Eingangsbereich eines Juweliergeschäftes. Während einer der Männer Schmiere stand, überstieg der zweite Mann unbemerkt die Lichtschranke an der Eingangstür des Geschäftes. Der Mann entwendete drei Goldketten aus der Auslage. Es entstand ein Schaden von zirka 10.000 Euro. Auch beim Verlassen des Geschäftes überstieg der Täter wieder unbemerkt die Lichtschranke.

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