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Unikatschmuck aus der Goldschmiede Ziegler.
Unikatschmuck aus der Goldschmiede Ziegler.

150-jähriges Jubiläum

  • 22.01.2010
  • POS
  • U.J.S. Redaktion

Gablonz an der Neiße, das heutige Jablonec, hat eine alte Goldschmiede- und Edelsteintradition. Im Jahre 1860 machte sich dort der Goldschmied und Edelsteingraveur Joseph Reiß selbständig – mit ihm beginnt die Familientradition der heutigen Goldschmiede Ziegler in Köln. Von Generation zu Generation gelingt es, Liebhaber der Edelstein- und Goldschmiedekunst für das anspruchsvolle Handwerk zu begeistern, das heute in den Händen von Reinhard Ziegler liegt.

Johan Reiß tritt in die Fußstapfen seines Vaters, ebenso dessen Sohn Max. Wie damals üblich, ging dieser auf Wanderschaft und ließ sich in verschiedenen Großstädten von den Goldschmiedetechniken anderer Meister begeistern. Sein Weg führte ihn auch nach Breslau, seinerzeit eine der Metropolen der Goldschmiedekunst. Anfang 1900 richtete sich Max Reiß am Breslauer Rathaus eine Gold- und Silberschmiede ein. Dank seiner künstlerischen Begabung und technischen Versiertheit, erlangte die Werkstatt großes Ansehen. Mit der Tochter Johanna, die eine kaufmännische Ausbildung absolviert hatte, kommt eine Frau in den Betrieb, was damals noch eher selten war. Durch ihre Heirat mit dem Breslauer Kaufmann Erich Ziegler tritt ein aktiver und ideenreicher junger Mann in das Unternehmen ein. Es gelingt ihm schnell, neue Verbindungen für den Einkauf von Edelsteinen und Perlen zu knüpfen, mit großem Interesse widmet er sich aber auch dem Entwurf von Juwelenschmuck. Man beschäftigt mittlerweile 16 Goldschmiede, zu den Kunden zählen der schlesische Adel und Künstler von Bühne und Film. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges kann der Betrieb in Breslau aufrechterhalten werden.

Im Jahre 1950 starten Erich Ziegler und seine Ehefrau mit einem Neubeginn in Bad Ems, damals ein international hoch geschätzter Kurort. Alte Geschäftsverbindungen werden wieder aufgenommen und die Tradition des Goldschmiedehandwerks wird fortgeführt. Nach dem frühen Tod Erich Zieglers im Jahre 1959 führt seine Ehefrau den Betrieb alleine weiter. Bald erhält sie Unterstützung durch ihren Enkel Reinhard Ziegler, der 1961 seine Goldschmiedeausbildung begonnen hatte und sich mit Begeisterung seinem Beruf widmet. Als Goldschmiedemeister absolviert er ein mehrjähriges Studium der Edelsteinkunde, das er als Diamantgutachter und Gemmologe DGemG abschließt. Johanna Ziegler ist es möglich, bis zu ihrem Tode im Jahre 1984 aktiv am Geschäftsleben teilzunehmen. Bis heute reist Reinhard Ziegler in die Ursprungsländer der Edelsteine, als großem Kenner der Materie ist es ihm möglich, die schönsten Steine für seine Kunden vor Ort zu erwerben. 1993 verlegt man den Firmensitz von Bad Ems nach Köln, in unmittelbare Nähe des Doms.

Die Schmuck-Kollektion der Goldschmiede Ziegler wird von den mit großer Sorgfalt ausgewählten Steinen und Perlen geprägt, die Reinhard Ziegler mit viel Feingefühl und Liebe zur Materie in ausgefallene Schmuckstücke umsetzt. Jede der kleinen Kostbarkeiten zeichnet sich durch eine ganz persönliche Note aus – ein Stück Lebenskultur, die Schmuck seit Jahrtausenden zu vermitteln weiß.

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