UJS

Von der USS zur MIDORA

Andreas Zachlod, Projektdirektor MIDORA, Leipzig

MIDORA-Projekt-Direktor Andreas Zachlod hat noch sehr gut in Erinnerung, wie sich gut sechs Jahre nach der Wende die Leipziger Messe von der City in die Vorstadt entwickelte. Einher ging damit auch der Wandel von der damaligen Uhren-, Schmuck- und Silberwarenmesse USS: der heutigen MIDORA. Welche Rolle dabei U.J.S. damals gespielt hat – und in Zukunft weiter spielen soll, gibt uns der Messemanager in seinen Gedanken preis.

U.J.S.: 70 Jahre U.J.S. – welcher Artikel ist Ihnen am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben?
Andreas Zachlod: Eine Beitragsserie aus dem Jahr 1996. Damals war die Leipziger Messe auf ihr neues Gelände umgezogen. Infolgedessen wechselte auch die Fachmesse USS – Uhren Schmuck Silberwaren ihren Schauplatz: Als neu konzipierte MIDORA fand sie nicht mehr in den traditionellen Messehäusern der City statt, sondern in den zwar viel moderneren, aber eben auch „kühleren“ neuen Hallen. Die U.J.S. begleitete diesen Prozess über mehrere Ausgaben und gab damit ein wichtiges Statement für Regionalmessen, den Standort Leipzig und die Notwendigkeit von Innovationen in der Branche ab.

Was verbinden Sie mit der U.J.S.?
Messen leben nicht allein von Ausstellern und Besuchern, sondern ebenso von der Widerspiegelung in den Medien. Fachzeitschriften wie die U.J.S. sind unverzichtbar, um Informationen und Stimmungsbilder von Messen in die Branche zu tragen. Ich bin sicher, dass Berichte in der U.J.S. dazu beitragen, Industrie und Handel für eine Teilnahme an der MIDORA zu begeistern.

Was wünschen Sie sich zukünftig von der U.J.S.?
Eine gute, umfassende und faire Berichterstattung und natürlich die Fortsetzung unserer engen Zusammenarbeit.