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Nach der Insolvenz der Tochtergesellschaft »International Accessories« will sich die Marke auf das Kerngeschäft in der DACH-Region konzentrieren.

Sif Jakobs Jewellery: Tochtergesellschaft hat Insolvenz angemeldet

  • 13.03.2017

Am 24.2. hat die International Accessoiries (Tochtergesellschaft Sif Jakobs Group) in Dänemark Insolvenz angemeldet. Auf die deutschen Juweliers-Partner wird sich dies aber nicht auswirken, heißt es.

Die International Accessories war vorrangig mit dem Geschäft in Nichtkern-Märkten betraut. Die Aktivitäten werden künftig auf die neue Tochter »Sif Jakobs Jewellery« übertragen, welche sich aber vorrangig auf die Kernmärkte konzentrieren werde, zu denen auch Deutschland gehört. Und so hat »Sif Jakobs Jewellery« bereits am 28. Februar die Arbeit für den deutschen Markt aufgenommen.

Darüber hinaus gibt es einen neuen Investor mit starkem finanziellen und ökonomischen Hintergrund, welcher das weitere Wachstum in der DACH-Region unterstützen werde. Auch die geplanten, umfangreichen Marketingaktvitäten 2017 sollen umgesetzt werden. Der Zeitplan hänge allerdings davon ab, wie zügig Außenstände internationaler Geschäftspartner beglichen werden würden.

Für die Juweliere in Deutschland, einem der Kernmärkte der Marke, werde sich nichts ändern. Alle Kollektionen sowie PoS-Materialien und Shop-in-Shop-Möbel seien problemlos lieferbar. Hier und auch in Österreich entwickeln sich nach Angaben der Marke die Geschäfte sehr gut. In 2016 habe man im Vergleich zu 2015 ein Umsatzwachstum von 185 % verzeichnen können. Die Resonanz auf der Inhorgenta im Februar zeige außerdem das große Potenzial, dass die Marke zudem habe.

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