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Im Recht: Tipps der Woche

Im Recht: Tipps der Woche

  • 14.06.2017
  • Fakten
  • U.J.S. Redaktion

Der Alltag von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist gespickt von Paragraphen. Mangelndes Wissen ist der Garant für Missverständnisse und Streit. Hier finden Sie kurz & knapp Tipps, um dies zu vermeiden.

Werden die offenen Urlaubstage in der Gehaltsabrechnung aufgeführt, kann der Arbeitnehmer davon ausgehen, dass der Anspruch auf diese Tage nicht verfällt. Der Arbeitgeber verstößt dann gegen Treu und Glauben, wenn er sich darauf beruft, dass der erfasste Anspruch ganz oder teilweise verfallen sei. (Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen vom 17.08.2016 – Aktenzeichen 6 Sa 12/16).


Die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist für Auszubildende von vier Wochen stellt eine Mindestfrist dar. Sie darf deshalb vom Auszubildenden auch überschritten werden. (Urteil des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen vom 15.12. 2016 -. Aktenzeichen 6 Sa 808/16).


Beim sogenannten Jobsharing teilen sich mehrere Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz und entscheiden mehr oder weniger frei, wer wann arbeitet. Um die Kontrolle über die Arbeitsverhältnisse zu behalten, müssen deshalb die Rahmenbedingungen genau im Arbeitsvertrag bestimmt werden (z. B. dass jeder Mitarbeiter wöchentlich mindestens X Stunden arbeiten muss und dass die Zeitverteilung zu bestimmten Terminen schriftlich angekündigt werden müssen).

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