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Frederique Constant hat mit dem Bau eines zweiten Manufakturgebäudes begonnen.

Frederique Constant Group: Erweiterung der Manufaktur

Am 16. Mai 2017 feierte die Frederique Constant Group die Grundsteinlegung für das zweite Gebäude der seit zehn Jahren bestehenden Manufaktur.

Peter Stas

Die Frederique Constant Group blickt optimistisch in die Zukunft und setzt ihre umsatzorientierte Strategie für ihre beiden Marken Frederique Constant und Alpina weiter um. Während bei ersterer das Konzept des erschwinglichen Luxus weiter vorangetrieben werden soll, steht bei letzterer das Wachstum im Vordergrund. Anfang 2017 wies der Konzern ein einstelliges Wachstum aus und auch die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld war sehr erfolgreich, teilt das Unternehmen mit.

Bereits im Jahr 2006 musste die Marke ihre Fertigungsstätten erweitern. Damals entschied sie sich für Plan-les-Ouates als Standort für die neue Manufaktur mit insgesamt 3.200 Quadratmetern, verteilt auf vier Stockwerke. Hier sind vier Abteilungen untergebracht: die Fertigung von Uhrwerkbestandteilen, die Uhrwerkmontage, die Uhrenmontage und die umfassende Qualitätskontrolle.

Peter Stas (Management Frederique Constant) bei der Grundsteinlegung:

Unsere derzeitige Manufaktur wird in den nächsten Jahren ihre Kapazitätsgrenze erreichen, und wir möchten unsere Fertigungseinrichtungen auf die Jahre danach vorbereiten. Das zweite Manufakturgebäude wird eine Fläche von 3.000 Quadratmetern besitzen. Damit verdoppeln wir praktisch unsere Kapazitäten.

Der Bau des vierstöckigen Gebäudes wird bis zu 24 Monate dauern. Mit der Erweiterung wird die gewünschte Vergrößerung der Hauptfertigungsabteilungen möglich, sodass die Produktionskapazität von 150.000 auf 250.000 Uhren pro Jahr gesteigert werden kann. Außerdem soll die Zahl der Mitarbeiter auf 250 erhöht werden, was nahezu einer Verdopplung entspricht.

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