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Blick in die Frankfurter Messehallen während der Tendence 2009, hier wurden acht Prozent weniger deutsche, aber über 30 Prozent weniger internationale Besucher gezählt.
Blick in die Frankfurter Messehallen während der Tendence 2009, hier wurden acht Prozent weniger deutsche, aber über 30 Prozent weniger internationale Besucher gezählt.

Weniger Aussteller und Besucher registriert

  • 05.08.2009
  • Messen
  • U.J.S. Redaktion

In konjunkturell schwierigen Zeiten hat die Tendence 2009 ihren Kurs beibehalten. 2.091 Aussteller aus 63 Ländern und über 50.000 Fachbesucher aus 97 Ländern nutzten die internationale Frankfurter Herbstmesse zur Vorbereitung des traditionell umsatzstarken Herbst-, Winter- und Weihnachtsgeschäfts. Dabei war die Tendence erneut globaler Neuheiten- und Trendspot für alle Einkäufer aus den Segmenten Wohnen und Schenken.

Während das Inland mit einem leichten Besucherminus von rund acht Prozent auch in Krisenzeiten vergleichsweise stabil präsent war, zeigte sich das Ausland bei den Einkäufern mit einem Drittel flächendeckend rückläufig. Besonders betroffen sind davon die Überseeländer, Kerneuropa ist relativ stabil. Der Internationalitätsgrad liegt bei 27 Prozent. Zu den Top-Five-Nationen in Europa gehören die Schweiz, Italien, Österreich, die Niederlande und Frankreich. Insgesamt beläuft sich der Besucherrückgang zur Tendence auf rund 20 Prozent.

»Mit unseren Messen sind wir ein Spiegelbild der aktuellen weltweiten Marktsituation. Auf der Tendence war das ganz deutlich zu spüren: Die Inlandskonjunktur in Deutschland ist im Konsum durchaus nach wie vor stabil. Gerade aber im Ausland, beispielsweise in Übersee, gestaltet sich die Situation momentan besonders schwierig. Der internationale Aussteller- und in der Folge Besucherrückgang ist so vor allem eine logische Konsequenz der allgemeinen wirtschaftlichen Schieflage«, erklärte Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH, das schlechte Ergebnis.

 

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