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Vom 4. bis 6. September findet die diesjährige Midora statt.
Vom 4. bis 6. September findet die diesjährige Midora statt.

Start für die Weihnachtsorder

  • 11.05.2010
  • Messen
  • U.J.S. Redaktion

Im Herbst ist es wieder soweit: Die Midora lädt den Fachhandel ein, seine Order für das Weihnachtsgeschäft zu tätigen und seine Bestände zu ergänzen. Die Leipziger Uhren- und Schmuckmesse findet auch in diesem Jahr am ersten Wochenende im September statt.

Vom 4. bis 6. September stellen sich 200 Aussteller und Marken vor, darunter neu die Schmuckmanufaktur Grevenkämper sowie die Firmen Burger Edelmetalle und Silberpfeil Lübeck. Zu den Ausstellern, die pausiert haben und 2010 wieder dabei sind, gehören bekannte Namen wie Ingersoll, Christoffel und Anton Hübner. »Alte Bekannte« auf der Midora sind zum Beispiel Carl Engelkemper, Casio, Elysee, Gardé, Jaques Lemans, Lorena und Tutima.

Die Midora ist die wichtigste Ordermesse für den mitteldeutschen Fachhandel, doch kommt jedes Jahr auch etwa ein Fünftel der Besucher aus weiter entfernten Regionen. »Diesen Anteil wollen wir erhöhen und weiteren Händlern zeigen, dass ihnen die Midora eine solide Arbeitsgrundlage bietet«, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod.

Ähnlich äußert sich Dr. Alfred Schneider, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V.: »Ich kenne die Midora beziehunsgweise ihre Vorgängerin seit fast 20 Jahren und werte sie nach wie vor als eine wichtige Messe – besonders für Mitteldeutschland und Berlin sowie die angrenzenden Regionen. In meinen Gesprächen äußern sich die Aussteller stets sehr zufrieden mit den Dienstleistungen und der Betreuung vor und während der Messe. Auch schätzen die Firmen den Herbsttermin vor dem Weihnachtsgeschäft.«

Ein Highlight der Midora 2010 ist die Sonderschau »Finnisches Schmuckdesign«, die gemeinsam mit dem finnischen Goldschmiedeverband realisiert wird. Auf 100 Quadratmetern werden hier zwölf verschiedene Kollektionen beziehungsweise Sammlungen zu sehen sein, wobei die ganze Bandbreite von industriell hergestelltem Schmuck bis zu individuellen Designer-Stücken vertreten ist. Auch der Marktführer Lapponia beteiligt sich an der Schau. »Der finnische Schmuck ist berühmt für gutes Design und hohe handwerkliche Qualität. Das kommt daher, dass die Wurzeln der finnischen Goldschmiedetradition in Russland bei Fabergé und seinen Schülern liegen«, sagt Alf Larsson, Geschäftsführer des finnischen Goldschmiedeverbandes. Die Sonderschau zeigt unter anderem ausgewählte Abschlussarbeiten aus Meisterklassen der Goldschmiedeausbildung sowie einzigartige Stücke mit Edelsteinen von jungen finnischen Schmuckkünstlern. Auch das übrige Rahmenprogramm ist spannend und informativ. Trendexpertin Christel Trimborn wird erneut den Fachhandel über die aktuellen Modetrends bei Schmuck und Uhren informieren. Der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere sowie das FBZ Ahlen beteiligen sich ebenfalls wieder aktiv am Messegeschehen. Mit zwei Podiumsdiskussionen greifen die Experten aktuelle Branchenfragen auf. Am Samstag diskutieren Vertreter aus Industrie, Verbänden und Fachpresse unter dem Motto »Der Goldschmied und seine Marke«. Am Sonntag erörtern Fachleute aus Firmen und Verbänden das Thema An- und Verkauf von Altgold. Der Goldschmiedeverband bringt sich zudem mit praktischen Tipps und Informationen ein. An seinem Stand werden moderne Verfahren wie die CAD-unterstützte Gestaltung von Schmuck, aber auch historische Arbeitstechniken wie das Tauschieren, das Färben von Schmuck, vorgestellt. Last but not least gibt sich der »Benvenuto Cellini Wettbewerb« zum wiederholten Mal ein Stelldichein und präsentiert auf der Midora die preisgekrönten Arbeiten des Jahres 2010.

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