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Zwei Schmuckschaffende wurden mit Förderpreisen des Hessischen Staatspreises ausgezeichnet.

Tendence 2017: Hessischer Staatspreis verliehen

Zwei Schmuckschaffende sind mit Förderpreisen des Hessischen Staatspreises geehrt worden. Diese sowie der 1. und der 2. Preis wurden zur Eröffnung der Tendence am 24. Juni überreicht

Mit einem der beiden Förderpreise ehrte die Jury Mareike Beer und ihre von der Natur inspirierten Schmuckstuücke. Die Arbeiten der Metallgestalterin und Schmuckdesignerin aus Bissendorf/Osnabruück uüberzeugten die Jury »durch ihr elegantes, pures Design und die zuruückgenommene Farbgestaltung. In ihren Schmuckstuücken fängt sie die Symbolik der Kräuter und der heimischen Pflanzenwelt ein. Auf diese kuünstlerische Art zeigt sie die Schönheit der Natur und deren Formenreichtum im ständigen Wandel von Leben und Vergehen.«

Ein weiterer Förderpreis geht an Saerom Kong aus Seoul/Südkorea und ihre Schmuckstuücke aus natuürlichen Materialien. Die Jury formuliert ihre Begruündung so: »Ein profanes Alltagsprodukt – Reis – wird in den Arbeiten von Saerom Kong in wertige Schmuckstücke transformiert. Es ist ein junges, freches Design, mit einem Materialmix aus Koralle, Reis, Holz und Silber. Sie spielt mit dem Material – mal zuruückhaltend, mal mutig und setzt Farben stilbildend ein.«

Der erste Preis ehrt die Holzarbeiten von Hubert Steffe. Der zweite Preis geht an Manfred Braun und seine Leuchtobjekte. Der Hessische Staatspreis fuür das Deutsche Kunsthandwerk wurde 1951 als erster Staatspreis in Deutschland auf Anregung von Kunsthandwerk Hessen e. V. vom damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn gestiftet. Er wird traditionell im Rahmen der Frankfurter Konsumguütermesse Tendence verliehen.

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