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Hauyn von 3,4 Karat aus dem Hause Constantin Wild.
Hauyn von 3,4 Karat aus dem Hause Constantin Wild.

Mineral mit aristokratischem Charakter

  • 23.09.2009
  • Schmuck
  • U.J.S. Redaktion

Seine Farbe ist stärker als die eines blauen Saphirs, dabei leuchtet er wie ein Paraiba-Turmalin: Als »neon-königsblau« beschreibt Constantin Wild den auffallenden Hauyn, den er auf der Intergem 2009 in Idar-Oberstein erstmals präsentiert.

Der aus der Eifel stammende ovale Stein wiegt 3,4 Karat und misst 11 x 9,5 Millimeter. Der Idar-Obersteiner Edelsteinhändler, der das 1847 gegründete Unternehmen W. Constantin Wild & Co. in der vierten Generation führt, liebt dieses besondere Mineral, das zu den wenigen Edelsteinen gehört, die in Deutschland gefunden werden.

Erst seit 1973 wird das nach dem französischen Kristallographen René-Just Haüy (1743 bis 1822) benannte Mineral als Schmuckstein verarbeitet. Die saphirblaue Farbe und seine Transparenz machten den auch als Haüyn bekannten Stein schnell zur begehrten Rarität.

In Deutschland wird der Hauyn am Laacher See in der Nähe von Wilds Heimatstadt Idar-Oberstein und in der Eifel gefunden. Nur wenige Kristalle in Edelstein­qualität haben ein Gewicht von mehr als drei Karat. Wilds fast dreieinhalb schwerer Solitär gehört zu den größten je gefundenen Exemplaren. »Seine Größe, die Herkunft sowie die seltene und extravagante ultramarinblaue Farbe machen ihn zu einer ganz besonderen Rarität«, erklärt Wild, der den Stein in seiner Premium-Linie »more than just rare« anbietet.

Der feine Hauyn ist bei Sammlern mindestens so beliebt wie bei Schmuckliebhabern. Constantin Wild sieht ihn am liebsten als Halsschmuck: »Hier hebt das Licht sein leuchtendes Blau, den Glanz und die Transparenz besonders hervor.«

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