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Seit Anfang Mai ist das renovierte Omega-Museum wieder geöffnet.
Seit Anfang Mai ist das renovierte Omega-Museum wieder geöffnet.

Renoviertes Museum wieder für die Öffentlichkeit zugänglich

  • 06.05.2010
  • Uhren
  • U.J.S. Redaktion

Nach umfassenden, mehrmonatigen Renovierungsarbeiten öffnete das Omega-Museum in Biel am 3. Mai wieder seine Türen. Als es im Januar 1984 eröffnet wurde, war es das erste Museum, das sich ausschließlich der Geschichte einer einzigen Uhrenmarke widmete. Das Museum gegenüber des Hauptsitzes der Marke in Biel dokumentiert anhand einer Vielfalt von Ausstellungstücken – angefangen mit der Werkbank, mit der Louis Brandt 1848 sein Unternehmen gründete – die bewegte Geschichte von Omega.

Omega-Präsident Stephen Urquhart verglich die Renovierungsarbeiten mit einer archäologischen Ausgrabung: »Wir renovierten nicht nur das ganze Museum, sondern restaurierten auch viele historische Elemente des denkmalgeschützten Gebäudes. Dieses Projekt gab uns außerdem die Gelegenheit, unsere gesamte Sammlung zu begutachten. Einige Exponate werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.« Einer dieser vergessenen Schätze ist eine Taschenuhr, die einst Albert Einstein gehörte – einem Mann, der sich in seiner Arbeit intensiv mit dem Thema Zeit auseinander gesetzt hat.

Anhand zahlreicher Exponate informiert das Museum über die bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Marke seit dem 19. Jahrhundert. Die Besucher haben etwa die Gelegenheit, diverse Zeitmessungsgeräte zu sehen, die Omega als offizieller olympischer Zeitnehmer seit 1932 entwickelt hat.

Das Unternehmen ist seit über 45 Jahren Partner der NASA und die »Speedmaster« wurde bei allen sechs Mondlandungen getragen. Zu den Ausstellungsstücken rund um das Thema bemannte Raumfahrt gehören auch vier Uhren, die auf oder in der Nähe des Mondes getragen wurden.

Eine der neuen Abteilungen der Ausstellung widmet sich den Prototypen, die von Omega entwickelt, aber aus verschiedenen Gründen nie kommerzialisiert wurden.

Nach wie vor zu sehen sind die Favoriten der Museumsbesucher: etwa die Armbanduhr, die das Handgelenk des britischen Schriftstellers, Abenteurers und Geheimagenten T.E. Lawrence (Lawrence von Arabien) schmückte oder die Armbanduhr, die John F. Kennedy bei seiner Amtseinführung als 35. Präsident der Vereinigten Staaten trug.

Das Museum ist Montag bis Freitag – außer an gesetzlichen Feiertagen – von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Führungen finden in englischer, französischer und deutscher Sprache statt.

 

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