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»Triple Time Zone« in Roségold von Roger Dubuis.
»Triple Time Zone« in Roségold von Roger Dubuis.

Drei auf einen Schlag

  • 09.12.2010
  • Uhren
  • U.J.S. Redaktion

Die Schweizer Manufaktur Roger Dubuisstattet ein neues, markantes Modell ihrer Excalibur-Kollektion mit einer besonderen mechanischen Finesse aus: der synchronen Anzeige von drei Zonenzeiten. Zusätzlich zur lokalen Uhrzeit kann der Besitzer mit einem Blick erkennen, wie spät es in zwei weiteren von ihm gewählten Regionen der Erde ist.

Besonders elegant ist die Einstellung der Zonen bei der roségoldenen Ausführung der »Triple Time Zone« gelöst. Mittels einer Kreditkarte, deren Ecke exakt in schmale Schlitze an der Gehäuseseite passt, lässt der Träger die Räder mit Städtenamen rotieren und legt fest, welche Weltgegend er vor Augen haben will. Das gelingt ganz mühelos am Schreibtisch wie im Flieger.

Um diese Übersicht zu ermöglichen, hat Roger Dubuis ein kompliziertes Uhrwerk entwickelt, das RD1448, zusammengesetzt aus 405 Einzelteilen. Die Herstellung eines Uhrwerks, das gemäß den Standards des Genfer Siegels gefertigt wird, dauert 40 Prozent länger als die eines anderen Werks, da keine Maschine in der Lage ist, die Genauigkeit und Sorgfalt eines geschickten Uhrmachers zu ersetzen. Seine Energie erhält es automatisch, von der Schwungkraft des Rotors aus massivem Gold, dessen Bewegung sich durch den Saphirglasboden der Uhr beobachten lässt.

Auf der Oberseite rahmt das mit seinem Durchmesser von 45 Millimetern stattliche Edelstahlgehäuse eine elegant symmetrische Szene. Ein Kranz römischer Ziffern hebt sich in dunklem Blau vom weiß schimmernden Perlmuttzifferblatt ab. Die entscheidenden Zusatzanzeigen finden sich bei 3 Uhr und 9 Uhr. Dort wird jeweils in einem geschwungenen Fenster der Name der gewählten Zeitzone angezeigt. Die kleinen Perlmuttzifferblätter daneben tragen zwei Zeiger, die für eine Umrundung 12, beziehungsweise 24 Stunden brauchen: Der größere zeigt klassisch die Uhrzeit, der kleinere, ob sie in die helle Tages- oder die dunkle Nachthälfte des Tages fällt – und ob ein Telefonat in diese Region der Welt gerade sinnvoll ist. Für die linke Indikation wurde eine grüne, für die rechte eine rote Typographie gewählt, um die drei Zonenzeiten deutlich unterscheidbar zu machen.

Eine streng limitierte Auflage von 88 Stück unterscheidet sich nicht nur durch ihr roségoldenes Gehäuse vom Stahlmodell. Ihr mit Rhodium beschichtetes Zifferblatt ist weniger farbig, aber wesentlich aufwendiger gestaltet. Ein Ring auf das Blatt geschraubter goldener Elemente rahmt die Namen der Zeitzonen und hebt sie so optisch hervor. Außerhalb dieses Kreises setzen sich die schwarzen römischen Ziffern als goldenes Relief fort. Technisch überzeugen ein neu entwickelter Kronenschutz und der raffiniert überarbeitete Mechanismus für die Einstellung der Zeitzonen, der sich nun wie nebenher mit einer Kreditkarte bedienen lässt, die in passende Öffnungen an der Gehäuseseite eingeführt wird. Ein roségoldenes Zeigerspiel und ein handgenähtes, braunes Alligatorlederband mit verstellbarer, roségoldener Faltschließe komplettieren diese »Triple Time Zone« von Roger Dubuis.

Das auf 280 Stück limitierte Edelstahlmodell kostet 43.200 € UVP, die 88 Exemplare in Roségold haben einen Preis von 53.800 € UVP.

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