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Für den Glitzereffekt sorgt bei den »GLS-5600KL«-Modellen von G-Shock synthetischer Opal von Kyocera.
Für den Glitzereffekt sorgt bei den »GLS-5600KL«-Modellen von G-Shock synthetischer Opal von Kyocera.

Synthetischer Opal für G-Shock-Uhren

  • 20.09.2010
  • Uhren
  • U.J.S. Redaktion

Der japanische Technologiekonzern Kyocera, Pionier im Bereich feinkeramischer Produkte, kündigte an, dass ein vom Unternehmen entwickelter synthetischer Opal – in Japan »Kyoto Opal« genannt, nun auch für das neue Design der »GLS-5600KL« von G-Shock verwendet wird. Diese Uhren sollen weltweit in den Handel kommen. Damit wird der »Kyoto Opal« von Kyocera zum ersten Mal bei einer Armbanduhr eingesetzt.

Bei der neuen »GLS-5600KL« wird der »Kyoto Opal« von Kyocera als Designelement rund um die Ziffernanzeige eingesetzt. Die Entwicklung umfasst zwölf Farbvarianten mit Farbspieleffekten und glitzernden Eigenschaften. Für die neue »GLS-5600KL« wurde der »Kyoto Opal« ausgewählt, um einen einzigartigen und neuen  Eindruck zu erzeugen, der dem Geschmack der jungen Zielgruppe entspricht.

Das »Kyoto Opal«-Material wurde für den Einsatz in der Uhr in dünne Scheiben mit einer Seitenlänge von 2,3 cm (H) x 2,6 cm (B) geschnitten. Natürlich vorkommender Opal ist spröde, und daher ist es schwierig, ihn in eine bestimmte Form zu bringen. Das »Kyoto Opal«-Material enthält jedoch ein Harz, das das Schneiden unterschiedlichster Formen ermöglicht, die zuvor schwer umzusetzen waren. Benannt sind die verschiedenen Arten nach den traditionellen japanischen Farbtönen. Für das schwarze G-Shock-Modell wird der »Karakurenai«-«Kyoto Opal«  verwendet, und die violetten und weißen Modelle werden mit dem »Gofun« verziert. In Abhängigkeit von den Umgebungsfarben kann das dünn geschnittene Material unterschiedliche Farbnuancen hervorrufen.

»Kyoto Opal« ist der Name für das künstlich hergestellte, farbige Opal-Material, das von Kyocera entwickelt wurde. Der »Kyoto Opal« wird unter Einsatz der Kyocera-Edelsteinsynthese-Technologie über einen langen Zeitraum gezüchtet und besitzt die gleiche Quarzkornstruktur wie natürlich vorkommender Opal. Durch spezielle Färbetechniken ist es Kyocera möglich, eine Vielzahl von vollen und sanften Farbtönen sowie Schattierungen zu erzeugen. Außerdem kann der »Kyoto Opal« in unterschiedlichste Formen geschnitten werden.

 

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